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Neue Ausgabe der Zeitschrift „Lebendige Vielfalt im Westerzgebirge“ Bergbau und Natur Teil 2

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Das Thema Bergbau liegt vielen bei uns am Herzen. Das war an der großen Resonanz von Teil 1 unserer Zeitschrift zum Thema „Bergbau und Natur“ gut erkennbar. Nun liegt Teil 2 endlich vor. Schon im ersten Teil stand die Frage im Mittelpunkt, was es eigentlich mit einer Landschaft und den in ihr lebenden Bewohnern, ob Mensch, Tier oder Pflanze, macht, wenn sie über viele Jahrhunderte hinweg derart stark von einer durchaus invasiven Form der Land- und Ressourcennutzung wie dem Montanwesen überrollt wird, wie das mit dem Erzgebirge geschehen ist. Wobei es vor allem um die allgemeinen Entwicklungen des historischen Erzbergbaus und seine Folgen für Mensch und Umwelt ging. Im 2. Teil beschäftigen wir uns speziell mit den Auswirkungen auf Wälder, Moore und Gewässer. Ohne diesen Reichtum des Landstrichs an Holz, Torf und Wasser wären nämlich Bergbau und Hüttenwesen in diesem beachtlichen Umfang nicht möglich gewesen. Und nirgendwo sonst – „unter Tage“ einmal ausgenommen – waren die Auswirkungen so einschneidend wie bei Wäldern, Mooren und Gewässern, auch wenn das heute nicht mehr oder nur schwer erkennbar ist.
Aber Bergbau ist keineswegs eine längst abgeschlossene Episode in der Geschichte des Erzgebirges, sondern höchst aktuell, „der Berg ruft“ wieder. Auch damit setzt sich die Zeitschrift weiter auseinander, beispielsweise in einem Beitrag dazu, ob die Unmengen an Rohstoffen, die wir für die angestrebte Energiewende bräuchten, überhaupt vorhanden sind bzw. verfügbar gemacht werden können – oder ob wir da nicht von vornherein einer Schimäre aufgesessen sind.E
rgänzt wird das Ganze durch einige kürzere Beiträge. Unter anderem zum Boden, PFAS im Filzbach und dem DBU-Naturerbe-Gebiet „Hartmannsdorfer Forst“.
Interessierte finden die Zeitschrift wie immer kostenlos in allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen und Tourismusinformationen der Region, beim Landschaftspflegeverband und in der Naturherberge Affalter.

Matthias Scheffler
Landschaftspflegeverband Westerzgebirge/ NABU Aue-Schwarzenberg

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