Wuff aus der Oberschule Schönheide!
Euer Schulhund Teddy berichtet über Ende März und April
Liebe Leserinnen und Leser des Amtsblattes,
hier meldet sich wieder euer Schulhund Teddy. Die vergangenen Wochen waren bei uns besonders ereignisreich – so viele spannende Projekte, Ausflüge und besondere Momente, dass ich kaum hinterherkam, alles zu beobachten. Aber keine Sorge: Ich habe gut aufgepasst und berichte euch nun vom Schulalltag im März und April.
Projektwoche „Fit fürs Leben“
Vom 30.03. bis 01.04. fand kurz vor den Osterferien unsere große Projektwoche „Fit fürs Leben“ statt, organisiert von unserer Schulsozialarbeiterin Frau Noak.
Die Klassen 5 bis 9 waren beteiligt und erlebten täglich neue Projekte rund um Prävention, Gemeinschaft, Berufsorientierung und persönliche Entwicklung. Viele externe Partner unterstützten uns dabei – an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Vereine, Institutionen und Unterstützer, die diese Woche möglich gemacht haben!
Montag – Lernen fürs echte Leben
Die Klasse 5 beschäftigte sich gemeinsam mit der Polizei mit dem Thema Mobbing und erkundete anschließend mit Mitarbeitenden des Forstbezirk Eibenstock das Waldgebiet oberhalb unserer Schule.
Die Klasse 6 sprach mit einer Mitarbeiterin des Landratsamtes über das Thema Pubertät. Danach folgte das Projekt „Fische und sächsische Gewässer“ als Vorbereitung auf einen Projekttag am 29.04. – dazu berichte ich euch im nächsten Amtsblatt mehr.
Für die Klasse 7 stand ein ganztägiges Gewaltpräventionsprojekt mit Fokus auf Gruppenklima und Zusammenhalt auf dem Plan.
Die Klasse 8 arbeitete mit der Organisation MekoSax zum Thema künstliche Intelligenz und beschäftigte sich außerdem mit Sexualität und Verantwortung gemeinsam mit Frau Stemmildt vom Landratsamt.
Die Klasse 9 besuchte in Chemnitz den Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis. In Workshops zu Haftschicksalen wurde Geschichte greifbar und sorgte für viele nachdenkliche Gespräche.
Dienstag – Engagement und neue Perspektiven
Die Klasse 5 war bei der ortsansässigen Feuerwehr zu Gast und besuchte außerdem die Tagespflege Carlshof sowie die Diakoniestation, wo gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gebastelt wurde – ein besonders schöner generationenübergreifender Austausch.
Die Klasse 6 erhielt Einblicke in die ehrenamtliche Arbeit der Bergwacht und erlebte anschließend eine sportliche Unterrichtsstunde mit zwei Spielern der Eispiraten Crimmitschau, die aus ihrem Alltag als Profisportler berichteten. Diese Projekte durfte auch die Klasse 8 erleben.
Die Klasse 7 setzte ihr erfolgreiches Gewaltpräventionsprojekt am zweiten Tag fort.
Die Klasse 9 absolvierte einen Parcours zu Sexualität, HIV und Verhütung und lernte dabei viel Neues. Anschließend besuchte Bestatter David Kipping die Klasse, um fächerverbindend in Religion und Ethik über Sterben und Tod ins Gespräch zu kommen – ein sensibles, aber sehr wichtiges Thema.
Mittwoch – Exkursionen und besondere Begegnungen
Die Klasse 5 unternahm einen Ausflug nach Mülsen in die ArenaE. Mitschüler Ben stellte gemeinsam mit seinem Vater seine Heimstrecke als Profi-Kartfahrer vor. Einige Schülerinnen und Schüler durften selbst ein paar Runden drehen – gekrönt wurde der Tag durch ein gemeinsames Picknick.
Die Klasse 6 reiste nach Rodewisch ins Planetarium und erhielt faszinierende Einblicke in Sterne und Planeten.
Für die Klasse 7 ging es im Rahmen der Berufsorientierung nach Rothenkirchen zur Firma Wella.
Die Klasse 8 arbeitete weiter intensiv an ihrer Berufsorientierung mit Praxisberaterin Frau John.
Die Klasse 9 startete den Tag mit einem gemeinsamen Frühstück mit Klassenlehrerin Frau Wendler. Anschließend besuchte Bürgermeister Herr Lang die Klasse, um mit den Jugendlichen über aktuelle Themen zu sprechen. Danach folgte ein Workshop der Organisation HeyLife zum Thema Suizidprävention und psychische Gesundheit.
Mottowoche der Klassen 10
Vom 20. bis 24. April fand wieder unsere mittlerweile zur Tradition gewordene Mottowoche der Abschlussklassen statt.
Jeden Tag erschienen die Zehntklässler kreativ verkleidet:
Montag: Anfangsbuchstabe
Dienstag: Falscher Anlass
Mittwoch: Zeitreise
Donnerstag: Gruppenkostüm
Freitag: Kindheitshelden
Zusätzliche Herausforderung: Kein normaler Schulrucksack! Die Schulsachen wurden täglich auf besonders kreative Weise transportiert.
Ein Highlight war am Freitag der Besuch der Grundschule in Stützengrün, den viele Schülerinnen und Schüler nutzten, um noch einmal ihre alte Schule zu besuchen.
Abschied auf Zeit
Unsere Schulsozialarbeiterin Frau Noak verabschiedet sich nun in den Mutterschutz und anschließend in ein Jahr Elternzeit. Sie unterstützt mich, Teddy, jeden Monat fleißig beim Schreiben dieser Berichte. Lauschen wir, was sie zu sagen hat:
„Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen sowie alle Leserinnen und Leser des Amtsblattes,
nach vielen intensiven, bewegenden und bereichernden Jahren an der Oberschule Schönheide steht für mich nun ein besonderer Lebensabschnitt bevor: Ab dem 10. Mai beginne ich meinen Mutterschutz und werde anschließend in Elternzeit gehen – voraussichtlich bis zum 01. August 2027.
Diese Nachricht erfüllt mich gleichermaßen mit großer Vorfreude und mit Wehmut. Die Arbeit als Schulsozialarbeiterin ist für mich weit mehr als ein Beruf geworden. Sie bedeutet Begegnung, Vertrauen, Zuhören, gemeinsames Lachen, manchmal auch Tränen – vor allem aber echte Beziehungen zu jungen Menschen, die ihren eigenen Weg finden.
Jeder einzelne Schultag brachte neue Gespräche, Herausforderungen und kleine wie große Erfolgsmomente. Besonders die unmittelbare Nähe zu den Schülerinnen und Schülern, die offenen Türen meines Büros, spontane Gespräche auf dem Flur oder unterstützende Momente in schwierigen Lebenslagen haben meine Arbeit zu etwas ganz Besonderem gemacht. Genau diese Begegnungen werden mir sehr fehlen.
Es fällt mir nicht leicht, mich – wenn auch nur auf Zeit – zu verabschieden. Die gewachsenen Kontakte, das Vertrauen vieler Familien und die Zusammenarbeit mit dem Kollegium der Oberschule Schönheide haben meinen Arbeitsalltag geprägt und bereichert. Dafür möchte ich von Herzen Danke sagen.
Da es bereits meine zweite Elternzeit ist, weiß ich, wie schnell die Zeit vergeht – und wie sehr mir der Schulalltag, die Gespräche und die vielen vertrauten Gesichter fehlen werden. Die Oberschule Schönheide ist für mich längst zu einem zweiten Zuhause geworden. Und deshalb möchte ich ehrlich sein: Ganz loslassen werde ich nicht können – und das möchte ich auch gar nicht. Ich werde es mir nicht nehmen lassen, mich regelmäßig in meinem „zweiten Zuhause“ sehen zu lassen, bekannte Stimmen zu hören, Begegnungen zu genießen und die Verbundenheit aufrechtzuerhalten. Manche Orte prägen einen so sehr, dass sie dauerhaft Teil des eigenen Lebens bleiben.
Während meiner Elternzeit wird es eine Vertretung in der Schulsozialarbeit geben, sodass die Unterstützung für die Schülerinnen und Schüler weiterhin gewährleistet ist. Ich bin dankbar, die Arbeit in gute Hände übergeben zu dürfen und wünsche meiner Vertretung einen ebenso offenen und herzlichen Start, wie ich ihn selbst erleben durfte.
Ich gehe nun mit großer Vorfreude in eine neue persönliche Rolle – und gleichzeitig mit vielen schönen Erinnerungen im Herzen. Die Oberschule Schönheide und ihre Menschen werden mich in dieser Zeit begleiten.
Auf ein Wiedersehen nach meiner Elternzeit freue ich mich schon heute sehr.
Herzliche Grüße
Franziska Noak“
Ein kleiner Ausblick
Ganz zum Schluss noch ein kurzer Blick nach vorn:
Am 29.04. war die Klasse 6 in Blauenthal an der Mulde unterwegs und setzte 1000 Bachforellen ein. Außerdem verbrachte unsere GTA Angeln am 30.04. eine Nacht am Wasser. Dank einer erfolgreichen Spendenaktion konnten neue Zelte und Feldbetten angeschafft werden.
Wie erfolgreich die Nacht war? Das erzähle ich euch ausführlich in der nächsten Ausgabe!
Bis dahin – bleibt neugierig und freundlich zueinander.
Euer Schulhund Teddy 🐾
und das Team der Oberschule Schönheide
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